You wanna #EscapeEverydayLife ? Cyberobics bei Mcfit macht es möglich. Der Performance-Begriff feiert ja schon lange Einzug in alle Bereich abseits von Kunst und Theater. Mcfit macht jetzt auch Sport zu einem „multimedialem Trainingserlebnis“ auf „Hollywood Niveau“. Da wird mit Kunstbegriffen um sich geworfen, dass man ins Schwitzen kommt. „Orte die dich unendlich faszinieren“, „Kurse die dich unendlich begeistern“, „Trainer die dich unendlich mitreißen“ das ist alles eine „Inspiration von Körper und Geist“. Unendlich genial ist das. Denn heute muss alles inszeniert sein, um real zu sein. Während das Wort „Sport“ mit Quälerei, Leistung und Anstrengung verbunden ist, gewinnt das Wort „Performance“ auf allen Strecken. Man ist kein Sportler mehr, sondern ein Lebenskünstler, der seinen Körper designt. Allerdings ist im Cybertraining die entscheidende Grundsituation einer Performance nicht gegeben: „Zeit und Raum sind grundsätzlich real“. (Jappe, Elisabeth: Performance – Ritual – Prozeß. 1993) Cybertraining ist alles andere als real. Es mag uns „endless motivation“ mit „unique trainers“ bieten, doch sobald wir uns verletzen oder wir etwas falsch machen, wird die fehlende Kopräsenz von Akteuren (denn hier werden ja auch die Zuschauer zu Akteuren) uns im Stich lassen. Tanz- und Yogaschulen kriegen Konkurrenz von Cyberobics, was nichts anderes ist als eine Illusion die verstecken will was sie ist: Ein großer Fake.

Und während ich diese kritischen Zeilen auf meiner Matte schreibe, dröhnt mir die Musik vom „Miami Shape Workout“ in den Ohren und Barbara Becker, die „Queen of Shape“, keucht: „Gut machst du das!“ Tja und so bringt cffaust „Leistung bis ans Limit“

https://www.cyberobics.com/de/